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Automobilkaufmann: Ausbildung, Voraussetzungen & Gehalt

  • Autor: Bennett Asal
  • Aktualisiert: 25.02.2025
  • Lesedauer: 12 Minuten
Titelbild: Automobilkaufmann werden – Ausbildung, Voraussetzungen und Gehalt

Factsheet

Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
Ausbildungsart: Duale Ausbildung
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Einstiegsgehalt: ca. 2.800 €
Arbeitsorte: AutohÀuser, Automobilhersteller, Kfz-Betriebe
Arbeitszeiten: feste Arbeitszeiten / Gleitzeit

Was macht ein Automobilkaufmann?

Autos sind Deine Leidenschaft und Du weißt nicht nur, wie man fĂ€hrt, sondern auch, wie man berĂ€t? Dann ist der Job des Automobilkaufmanns womöglich fĂŒr dich geeignet! Als Automobilkaufmann bist Du fĂŒr die kaufmĂ€nnischen Aufgaben im Automobilbetrieb verantwortlich. Deine Aufgaben unterscheiden sich, je nachdem, ob Du im Autohaus oder beim Automobilhersteller tĂ€tig bist. Typische Aufgaben sind:

Kundenberatung und -service

Eine grĂŒndliche Beratung ist beim Autokauf sehr wichtig. Als Automobilkaufmann kennst Du Dich bestens mit den verschiedenen Neu- und Gebrauchtwagen aus und kannst hinsichtlich Modell, Ausstattungen und Finanzierungsmöglichkeiten beraten. Dabei beweist Du immer FingerspitzengefĂŒhl fĂŒr die Anforderungen und BedĂŒrfnisse der Kunden. Du erstellst Angebote, fĂŒhrst die GesprĂ€che, vereinbarst Probefahrten und verhandelst Konditionen.

Im Kundenservice bist Du zum Beispiel fĂŒr die Annahme von ReparaturauftrĂ€gen zustĂ€ndig und bearbeitest Reklamationen. Du leitest die Schadensmeldung an den Hersteller oder die Werkstatt weiter und kĂŒmmerst Dich bei Bedarf um einen Ersatzwagen fĂŒr Deinen Kunden. Auch hinsichtlich optionaler Ausstattungen wie Navigationssysteme, Einparkhilfen und E-MobilitĂ€t kannst Du beraten.

KaufmÀnnische Aufgaben

Abseits vom Verkauf bist Du als Automobilkaufmann vor allem im Hintergrund tĂ€tig. So zĂ€hlt zum Beispiel auch die Disposition zu Deinen Aufgaben: Du bestellst Fahrzeuge und Fahrzeugteile bei Herstellern und Lieferanten, errechnest Liefertermine, ermittelst Bedarfe und kalkulierst Kosten. Auch die Themen BuchfĂŒhrung und JahresabschlĂŒsse zĂ€hlen zu Deinen Bereichen. Schließlich gehört die Überwachung von UmsĂ€tzen, Verkaufszahlen und Kosten zu einer guten UnternehmensfĂŒhrung. Als Automobilkaufmann bist Du auch auf der Personalebene fĂŒr die Abrechnung von Löhnen, PrĂ€mien und Provisionen verantwortlich.

Marketing

Als Automobilkaufmann bist Du auch an der Marktanalyse beteiligt. Du beurteilst Absatzchancen und planst und koordinierst Werbemaßnahmen und Verkaufsaktionen. Arbeitest Du fĂŒr einen Automobilhersteller kannst Du auch im Bereich der Marktforschung tĂ€tig sein und Trends und KundenprĂ€ferenzen analysieren. Damit trĂ€gst Du zur Optimierung der Produktstrategie bei.

Was ist der Unterschied zwischen Automobilkaufmann und AutoverkÀufer?

Automobilkaufmann und AutoverkÀufer werden oft miteinander verwechselt oder gleichgestellt. Dabei gibt es aber deutliche Unterschiede.

  • 🎓 Ausbildung: Um Automobilkaufmann zu werden, musst Du eine dreijĂ€hrige duale Ausbildung absolvieren. Als AutoverkĂ€ufer reicht eine Weiterbildung.
  • đŸ’Œ Aufgaben: Automobilkaufleute haben eine breitere Palette von Aufgaben im Autohaus. Neben dem reinen Verkauf kĂŒmmern sie sich auch um administrative, organisatorische und kaufmĂ€nnische Aufgaben. Der VerkĂ€ufer ist auf den Verkauf von Fahrzeugen spezialisiert. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf Kundenberatung, Verkaufsverhandlungen und dem Abschluss von FahrzeugverkĂ€ufen.

Wo kann ich als Automobilkaufmann arbeiten?

Als Automobilkaufmann stehen Dir verschiedene Arbeitsorte zur Auswahl. Der klassische Arbeitsort ist das Autohaus. Doch auch beim Autohersteller kannst Du deine FĂ€higkeiten einsetzen. Hier solltest Du Dir vor allem ĂŒberlegen, welche Aufgaben Dir eher liegen und wie flexibel Du Deine Arbeitszeiten gestalten möchtest. Auch Autoimporteure sind ein denkbarer Arbeitsort.

Ausbildung zum Automobilkaufmann

Wenn Du Automobilkaufmann werden willst, musst Du eine duale Ausbildung abschließen. Diese kennzeichnet sich durch den stĂ€ndigen Wechsel aus Theorie und Praxis. In der Berufsschule wird Dir an festen Tagen in der Woche oder im Blockunterricht das Hintergrundwissen beigebracht, das Du in Deinem Ausbildungsbetrieb in die Praxis umsetzt.

Als Nachweis ĂŒber Deine Aufgaben und TĂ€tigkeiten musst Du ein schriftliches Berichtsheft fĂŒhren, das regelmĂ€ĂŸig von Deinem Ausbilder kontrolliert wird.

Normalerweise dauert die Ausbildung zum Automobilkaufmann drei Jahre. Bei sehr guten Leistungen, einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung oder, wenn Du das (Fach-)Abitur hast, kann sie auch auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkĂŒrzt werden.

Der erste Teil Deiner AbschlussprĂŒfung findet bereits im zweiten Ausbildungsjahr statt, der zweite Teil folgt am Ende der Berufsausbildung. Hast Du beide Teile bestanden, darfst Du Dich staatlich anerkannter Automobilkaufmann bezeichnen.

Welche Voraussetzungen muss ich fĂŒr die Automobilkaufmann-Ausbildung erfĂŒllen?

  • Kein Mindestschulabschluss
  • Gute Noten in Deutsch, Mathematik und Wirtschaft
  • Eigeninitiative
  • KommunikationsstĂ€rke & Überzeugungskraft
  • Kundenorientierung
  • Neugierde & Lernbereitschaft
  • Interesse an Autos

Rechtlich gesehen kannst Du mit jedem Schulabschluss die Ausbildung zum Automobilkaufmann beginnen. Die meisten der Ausbildungsbetriebe erwarten aber mindestens die mittlere Reife, wenn nicht sogar das (Fach-)Abitur. Gute Noten in Mathe, Deutsch und Wirtschaft sind von Vorteil. Fremdsprachenkenntnisse sind fĂŒr den Umgang mit auslĂ€ndischen Kunden ein Bonus. Wichtiger sind aber Deine persönlichen StĂ€rken wie zum Beispiel Eigeninitiative und Überzeugungskraft. Du solltest in der Lage sein, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen und andere von Produkten und Ideen ĂŒberzeugen können. GrundsĂ€tzlich solltest Du auch ein Interesse an Technik beziehungsweise Autos mitbringen.

Wie lÀuft die Ausbildung zum Automobilkaufmann ab?

In der dualen Ausbildung arbeitest Du wochentags in Deinem Betrieb. Entweder besuchst Du an ausgewĂ€hlten Tagen die Berufsschule oder der Unterricht findet als Blockveranstaltung statt. Mehr Informationen zu den Ausbildungsinhalten und den PrĂŒfungen findest Du in der Automobilkaufleuteausbildungsverordnung (AutoKflAusbV).

Die Automobilkaufmann Ausbildung wurde 2017 neu organisiert und an die Anforderungen, die durch die Digitalisierung entstanden sind, angepasst. Neu sind zum Beispiel Themen wie Online-Autoverkauf, E-Autos oder Carsharing. Auch die Bereiche Marketing und Social Media werden in der Ausbildung seither mehr berĂŒcksichtigt. Die neue Verordnung sieht statt der großen AbschlussprĂŒfung eine gestreckte AbschlussprĂŒfung vor – dazu weiter unten mehr.

Theorieunterricht

Allgemeinbildende FĂ€cher, wie zum Beispiel Wirtschafts- und Sozialkunde sind immer Teil einer Ausbildung. GrĂ¶ĂŸtenteils erwarten Dich aber berufsbildende Themen, unter anderem:

  • Fahrzeugtechnik
  • BuchfĂŒhrung und Rechnungswesen
  • Kundenberatung und -verkauf
  • KaufmĂ€nnische Steuerung und Kontrolle
  • Rechtliche Grundlagen
  • Verkaufsförderung, Marketing und Marktanalyse
  • Personalwirtschaft & Betriebsorganisation
  • Arbeitssicherheit

Praxis

Im Betrieb lernst Du im Laufe Deiner Ausbildung die unterschiedlichen Abteilungen kennen. So lernst Du zum Beispiel den Servicebereich kennen und im Kundeumgang und Verkauf geschult. Auch die Buchhaltung und Disposition lernst Du kennen. Als Automobilkaufmann kannst Du auch in der Werkstatt eingesetzt werden – hier wird Dir das notwendige technische VerstĂ€ndnis beigebracht, um Kunden angemessen zu beraten. SpĂ€ter fungierst Du dann vor allem als Schnittstelle.

AbschlussprĂŒfung

Den ersten Teil der AbschlussprĂŒfung absolvierst Du schon zur Mitte Deines zweiten Ausbildungsjahres. Die PrĂŒfung zĂ€hlt 20 Prozent der Abschlussnote und findet im Bereich „Warenwirtschafts- und Werkstattprozesse“ statt. FĂŒr die praxisbezogenen schriftlichen Aufgaben hast Du 90 Minuten Zeit. Dabei musst Du zeigen, dass Du in der Lage bist,

  1. das Teile- und Zubehörlager unter BerĂŒcksichtigung der Sortimentspolitik, der Anforderungen aus den weiteren GeschĂ€ftsfeldern und der Lagerkennzahlen zu organisieren,
  2. die Beschaffung von Teilen und Zubehör unter BerĂŒcksichtigung der KundenwĂŒnsche, der Werkstattprozesse und der Fahrzeugtechnik durchzufĂŒhren und
  3. den Eingang, die Lagerung und die Ausgabe von Waren zu kontrollieren und zu erfassen.

Der zweite Teil der AbschlussprĂŒfung findet am Ende Deiner Ausbildung zum Automobilkaufmann statt. Hier musst Du drei schriftliche und eine mĂŒndliche PrĂŒfung ablegen.

Schriftliche Aufgaben sind:

  1. Fahrzeugvertriebsprozesse und Finanzdienstleistungen. FĂŒr die praxisbezogenen schriftlichen Aufgaben hast Du 90 Minuten Zeit. Du sollst nachweisen, dass Du Fahrzeugvertriebsprozesse kundenorientiert abwickeln und Finanzdienstleistungen fĂŒr den Vertrieb von Fahrzeugen bedarfsgerecht anbieten kannst. Diese PrĂŒfung zĂ€hlt 25 Prozent Deiner Note.
  2. KaufmĂ€nnische UnterstĂŒtzungsprozesse. Auch hier hast Du fĂŒr die schriftlichen Fragen 90 Minuten Zeit. Du musst nachweisen, dass Du in der Lage bist, in den GeschĂ€ftsfeldern Instrumente des Rechnungswesens fĂŒr die kaufmĂ€nnische Planung, Steuerung und Kontrolle zu nutzen und HandlungsvorschlĂ€ge abzuleiten, Verkaufspreise zu kalkulieren sowie den Personaleinsatz zu organisieren und an der Personalplanung unter BerĂŒcksichtigung betrieblicher Ziele und GrundsĂ€tze mitzuwirken. Diese PrĂŒfung zĂ€hlt 25 Prozent.
  3. Wirtschafts- und Sozialkunde. Du sollst zeigen, dass Du allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche ZusammenhĂ€nge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kannst. DafĂŒr hast Du 60 Minuten Zeit. Die schriftliche Klausur wird mit 10 Prozent gewichtet.

Die mĂŒndliche PrĂŒfung findet im Bereich „Kundendienstprozesse“ statt. Das fallbezogene FachgesprĂ€ch dauert maximal 20 Minuten und zĂ€hlt 20 Prozent. FĂŒr das GesprĂ€ch kannst Du Dir aus zwei Aufgaben eine aussuchen und einen Lösungsweg entwickeln. FĂŒr die Vorbereitung hast Du 20 Minuten Zeit. Im GesprĂ€ch sollst Du zeigen, dass Du in der Lage bist,

  1. komplexe Aufgaben des Kundendienstes unter Einbeziehung betrieblicher MarketingaktivitÀten zu bearbeiten,
  2. die Vorgehensweise zu begrĂŒnden
  3. Problemlösungen zu erarbeiten,
  4. HintergrĂŒnde und Schnittstellen zu anderen Arbeitsbereichen zu erlĂ€utern und
  5. Ergebnisse zu bewerten.

Automobilkaufmann Gehalt wÀhrend der Ausbildung

Der Vorteil einer dualen Ausbildung: Du bekommst von Anfang an ein festes Gehalt. Wie hoch Dein Azubi-Gehalt letztendlich ist, hÀngt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zÀhlen zum Beispiel Region, Branche, Unternehmen und TarifvertrÀge.

Generell kannst Du laut Bundesinstitut fĂŒr Berufsbildung wĂ€hrend Deiner Ausbildung zum Automobilkaufmann folgendes Gehalt erwarten:

  • Im 1. Ausbildungsjahr: circa 1.020 Euro brutto
  • Im 2. Ausbildungsjahr: circa 1.065 Euro brutto
  • Im 3. Ausbildungsjahr: circa 1.135 Euro brutto

Automobilkaufmann Gehalt nach der Ausbildung

Hast Du Deine Automobilkaufmann Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, kannst Du zum Berufseinstieg natĂŒrlich mit einem höheren Gehalt rechnen. Wie hoch die VergĂŒtung letztendlich ist, hĂ€ngt wie auch schon wĂ€hrend der Ausbildung von Faktoren wie Region, Branche, UnternehmensgrĂ¶ĂŸe und Tarifbindung ab. ZusĂ€tzlich wirkt sich auch Deine zunehmende Berufserfahrung auf Dein Gehalt aus.

Dein Einstiegsgehalt wird bei ungefĂ€hr 2.800 Euro brutto liegen. Bei einem großen Autohaus oder bei einem großen Automobilhersteller verdienst Du normalerweise mehr als in einem kleinen Betrieb. In der Automobilindustrie wirst Du oft nach dem Tarifvertrag fĂŒr die Metall- und Elektroindustrie bezahlt.

Gehaltsunterschiede in den BundeslÀndern

Wie schon erwÀhnt, wirkt sich auch Dein Arbeitsort auf Dein Gehalt als Automobilkaufmann aus. Die Unterschiede zwischen den BundeslÀndern werden hier bei einer Spanne von 3.322 bis 4.741 Euro monatlich recht deutlich. Durchschnittlich verdienst Du als Automobilkaufmann in Deutschland 3.926 Euro brutto im Monat. Am meisten Gehalt bekommst Du in Hamburg, wÀhrend Du in Mecklenburg-Vorpommern am wenigsten verdienst.

SÀulendiagramm: Durchschnittliches Gehalt als Automobilkaufmann in den BundeslÀndern in Deutschland.

Quelle: Bundesagentur fĂŒr Arbeit. (2023). Entgeltatlas. Entgelt fĂŒr den Beruf: Automobilkaufmann/-frau. https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/6619 

Wie kann ich mich als Automobilkaufmann weiterbilden?

Weiterbildungen sind eine gute Möglichkeit, Dein Fachwissen zu erweitern oder die Chance auf eine leitende Position und mehr Gehalt zu erhöhen. GrundsĂ€tzlich wird zwischen Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen unterschieden. Du kannst aber auch ein Studium anschließen.

Anpassungsfortbildung

Wenn Du Dein Wissen möglichst aktuell halten möchtest, sind Anpassungsfortbildungen eine gute Idee. So bleibst Du bestens ĂŒber Entwicklungen und VerĂ€nderungen hinsichtlich Verkaufstechniken, Kundenberatung oder Fahrzeugtechnologien informiert.

Aufstiegsfortbildung

Möchtest Du als Automobilkaufmann Karriere machen, ist eine Aufstiegsfortbildung empfehlenswert, sobald Du ein paar Jahre an Berufserfahrung gesammelt hast. Mögliche Weiterbildungen sind:

  • Betriebswirt im Kraftfahrzeuggebewerbe
  • Handelsfachwirt
  • Fachwirt – Marketing
  • GeprĂŒfter AutomobilverkĂ€ufer
  • GeprĂŒfter Automobil-Serviceberater
  • GeprĂŒfter Automobil-Serviceassistent

Studium

An Deine Ausbildung zum Automobilkaufmann kannst Du auch ein Studium anschließen. Voraussetzung ist hier meistens das (Fach-)Abitur, aber auch ĂŒber die abgeschlossene Berufserfahrung kannst Du ein Studium beginnen. Geeignete StudiengĂ€nge sind beispielsweise:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Handelsmanagement
  • Internationales Automobilbusiness
  • Automobilinformationstechnik
  • Information Management Automotive

Fazit: Warum soll ich Automobilkaufmann werden?

Die Entscheidung, Automobilkaufmann zu werden, eröffnet Dir eine faszinierende berufliche Perspektive in der Automobilbranche. Als Automobilkaufmann spielst du eine zentrale Rolle in einem dynamischen Umfeld, das stÀndig von technologischen Entwicklungen und Innovationen geprÀgt ist. Deine Aufgaben reichen von der Kundenberatung und VerkaufsgesprÀchen bis zur kaufmÀnnischen Verwaltung von FahrzeugvertrÀgen.

Die Vielseitigkeit des Berufs ermöglicht es Dir, in verschiedenen Abteilungen wie Vertrieb, Marketing, Finanzierung oder Kundendienst tĂ€tig zu werden. Du bist nicht nur mit Autos, sondern auch mit Menschen und ihren individuellen BedĂŒrfnissen eng verbunden. Die Aussicht auf eine attraktive VergĂŒtung wĂ€hrend der Ausbildung und im spĂ€teren Berufsleben macht den Beruf des Automobilkaufmanns zusĂ€tzlich ansprechend.

Mit Fort- und Weiterbildungen kannst Du Dich zusĂ€tzlich qualifizieren, was Dir eine langfristige und interessante Karriereperspektive eröffnet. Als Automobilkaufmann trĂ€gst Du dazu bei, dass Kunden ihre individuellen MobilitĂ€tsbedĂŒrfnisse erfĂŒllen können, und gestaltest aktiv die Zukunft der Automobilindustrie mit.

HĂ€ufige Fragen

Als Automobilkaufmann bist Du in verschiedenen Bereichen der Automobilbranche tĂ€tig. Deine Aufgaben umfassen Kundenberatung, Verkauf von Fahrzeugen und Dienstleistungen, kaufmĂ€nnische Verwaltung von VertrĂ€gen, sowie die Organisation von Vertriebs- und Marketingmaßnahmen. Du bist Schnittstelle zwischen Kunden, Herstellern und anderen Abteilungen.
Dein Gehalt hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren wie Qualifikation, Berufserfahrung, Arbeitsort, Branche, UnternehmensgrĂ¶ĂŸe und Tarifvertrag ab. Durchschnittlich verdient ein Automobilkaufmann in Deutschland 3.926 € brutto.
Die Bezahlung als Automobilkaufmann ist branchenĂŒblich und bietet eine solide Grundlage. Zudem ermöglichen Provisionen im Verkaufsbereich Dir zusĂ€tzliches Einkommen. Die Gehaltsaussichten steigen mit Berufserfahrung und eventuellen Spezialisierungen.
FĂŒr die Ausbildung zum Automobilkaufmann benötigst du in der Regel einen Realschulabschluss. Entscheidend ist jedoch nicht nur der schulische Abschluss, sondern auch Dein Interesse am Beruf und notwendige StĂ€rken wie KommunikationsfĂ€higkeit und Kundenorientierung.