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Winzer: Ausbildung, Gehalt & Weiterbildung

  • Autor: Laura Lindemann
  • Aktualisiert: 30.10.2023
  • Lesedauer: 12 Minuten
Titelbild: Winzer Beruf

Factsheet

Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
Ausbildungsart: Duale Ausbildung
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Einstiegsgehalt: ca. 2000 ‚ā¨
Arbeitsorte: Weingut, Kellerei
Arbeitszeiten: werktags und am Wochenende

Was macht ein Winzer?

Genuss verbinden viele mit einem leckeren Essen und einem passenden Glas Wein. Doch bis der Wein zum Verkauf in den Regalen steht, vergeht ein langer Prozess. Als Winzer:in oder Weingärtner:in bist Du von Anfang dabei und begleitest die Traube vom Anbau bis hin zum fertigen Produkt. Dich erwarten also viele unterschiedliche Aufgaben.

Anbau

Deine Arbeit beginnt im Weinberg. Im ersten Schritt behandelst Du den Boden, damit Du danach die Weinst√∂cke pflanzen kannst. Auch die Pflege geh√∂rt zu Deinen Aufgaben: Du musst die Rebst√∂cke regelm√§√üig zur√ľckschneiden und d√ľngen, Bl√§tter entfernen und die Trauben vor Frost oder Sch√§dlingen sch√ľtzen. Nur wenn ideale Bedingungen herrschen, erh√§ltst Du sp√§ter einen hohen Ertrag in guter Qualit√§t.

Einen Gro√üteil der Arbeit erledigst Du per Hand, f√ľr manche Aufgaben greifst Du aber auch auf die Hilfe von landwirtschaftlichen Maschinen zur√ľck.

Weinlese

Wenn die Trauben im Herbst reif sind, beginnt f√ľr Dich die anstrengendste Zeit als Winzer:in. Um eine bestm√∂gliche Qualit√§t des Weines sicherzustellen, werden die Trauben meist per Hand gelesen. So verhinderst Du, dass schlechte Trauben verarbeitet werden. Wichtig ist auch, dass Du als Winzer:in stets den √úberblick beh√§ltst und Deine Erntehelfer organisierst und richtig einteilst.

Produktion

Nach der Weinlese folgt die eigentliche Herstellung des Weines. Auch hier bist Du als Winzer:in gefragt. Die Arbeitsschritte unterscheiden sich, je nachdem ob du Rotwein, Weißwein, Sekt oder Fruchtsäfte produzierst.

Du √ľberwachst den G√§rungsprozess und nimmst Einfluss, indem Du Zusatzstoffe hinzugibst und die Temperatur kontrollierst. Dabei pr√ľfst Du st√§ndig den Geschmack, die Farbe und die Konsistenz des Weines. Ein sehr kr√§ftiger Wein muss dabei mehrere Jahre in F√§ssern reifen. Bist Du mit der Qualit√§t zufrieden, geht es an das Abf√ľllen in¬†Flaschen.

Verkauf

Vor dem Weinregal kann es durch die gro√üe Auswahl schnell zur √úberforderung kommen. Damit sich die Kund:innen f√ľr Deinen Wein entscheiden, geh√∂rt es auch zu Deinen Aufgaben als Winzer:in, den Wein gut zu vermarkten. Du √ľberlegst Dir ein ansprechendes Etikett, kalkulierst die Preise und f√ľhrst Gespr√§che mit Zwischenh√§ndlern und Endkunden.

Um Kund:innen direkt zu gewinnen, bietest Du Weinproben an und berätst, welcher Wein am besten zu welchen Gerichten passt.

Wo arbeite ich als Winzer?

Ein Großteil der Winzer:innen arbeitet selbstständig in einem Familienunternehmen. Die meiste Zeit findet man Dich als Winzer in den Weinbergen, egal bei welchem Wetter. Abseits der Kultivierung der Trauben bist Du aber auch im Weinkeller, Lagerhallen oder den Verkaufsräumen zu finden.
Solltest Du keinen eigenen Betrieb haben, kannst Du auch als Angestellte:r auf Weing√ľtern oder in Kellereien arbeiten.

Ausbildung zum Winzer

Die Ausbildung zum:r Winzer:in ist eine landwirtschaftliche, duale Ausbildung. Das bedeutet, dass Du Theorie und Praxis gleichzeitig beigebracht bekommst. In der Berufsschule wird Dir das theoretische Wissen vermittelt, das Du praktisch direkt in Deinem Ausbildungsbetrieb anwendest. √úber deine Aufgaben musst Du ein schriftliches Berichtsheft f√ľhren, das regelm√§√üig von Deinem:r Ausbilder:in √ľberpr√ľft wird.

In der Branche ist es √ľblich, w√§hrend der Ausbildung den Ausbildungsbetrieb zu wechseln. Auf diese Weise lernst Du unterschiedliche Betriebe und ihre individuelle Arbeitsweise kennen und durchl√§ufst den Lebenszyklus eines Weinstocks gleich mehrfach.

Normalerweise dauert die Ausbildung zum:r Winzer:in 3 Jahre. Am Ende Deines zweiten Ausbildungsjahres musst Du eine Zwischenpr√ľfung absolvieren, die aus einer praktischen und einer schriftlichen Aufgabe besteht. Am Ende der Ausbildung musst Du noch eine Abschlusspr√ľfung bestehen, dann darfst Du Dich staatlich gepr√ľfte Winzer:in nennen.

Welche Voraussetzungen muss ich f√ľr die Ausbildung zum Winzer erf√ľllen?

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Gute Noten in Biologie, Mathematik und Chemie
  • Technisches Verst√§ndnis und Geschick
  • K√∂rperliche Belastbarkeit
  • Sorgf√§ltige und genaue Arbeitsweise

Theoretisch kannst Du mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Schulabschluss Winzer:in werden. Ein Großteil der Azubis besitzt aber das (Fach-)Abitur, weshalb wir mindestens einen mittleren Schulabschluss empfehlen.

Bestenfalls hast Du gute Noten in Biologie, Chemie und Mathematik. Die Arbeit mit Pflanzen erfordert ein gutes biologisches Grundwissen. Gleichzeitig brauchst Du chemisches Wissen, um Zusatzstoffe sowie D√ľng- und Pflanzenschutzmittel richtig einzusetzen. Um Mostgewicht und Anteilsberechnungen durchzuf√ľhren, brauchst Du gute Mathekenntnisse.

Wichtig sind Fähigkeiten wie handwerklich-technisches Geschick, um Computer und Maschinen richtig zu bedienen. Du musst körperlich belastbar sein, da Du viel Zeit in den Weinbergen verbringst und dort weitgehend mit der Hand arbeitest. Außerdem solltest Du genau und sorgfältig arbeiten können, um beispielsweise Hygiene- und Qualitätsstandards einzuhalten.

Wie läuft die Ausbildung zum Winzer ab?

Die duale Ausbildung kennzeichnet sich durch den st√§ndigen Wechsel aus Theorie und Praxis. Auszubildende arbeiten von Beginn an im Betrieb und √ľbernehmen nach und nach immer mehr Aufgaben. Gleichzeitig wird an festen Tagen in der Woche die Berufsschule besucht, um das theoretische Wissen zu erlangen.

Theorieunterricht

Der theoretische Unterricht umfasst neben allgemeinbildenden F√§chern Bereiche wie Pflanzenstandorte, Pflanzenverwendung; Organisation und Kontrolle von Produktions- und Arbeitsabl√§ufen sowie umweltbewusste Kulturf√ľhrung und Kulturenpflege. Typische F√§cher sind:

  • Weinbautechnik
  • Kellerwirtschaft
  • Betriebliches Rechnen

Praxis

Im Ausbildungsbetrieb begleitest Du die Weinrebe vollst√§ndig durch den Lebenszyklus. Du lernst alles vom Anbau bis zur Abf√ľllung in die Flaschen. Wie schon erw√§hnt ist es √ľblich, dass Du den Ausbildungsbetrieb in der Ausbildung wechselst, um verschiedene Arbeitsweisen kennenzulernen.

Zwischenpr√ľfung

Vor dem Ende Deines zweiten Ausbildungsjahres musst Du eine Zwischenpr√ľfung ablegen. Sie besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.

Praktische Pr√ľfung: In einem Zeitraum von maximal 3 Stunden musst Du 3 Aufgaben durchf√ľhren und in jeweils einem Pr√ľfungsgespr√§ch erl√§utern. M√∂gliche Aufgaben sind:

  1. Untersuchen und Beurteilen von Most
  2. Behandeln von Most
  3. Durchf√ľhren von Arbeiten am Rebstock
  4. Einsatz, Verwendungszweck und Pflege von Werkzeugen und Werkstoffen
  5. Einsatz, Pflege und Instandhalten von Maschinen, Geräten und Betriebseinrichtungen
  6. Entnehmen von Bodenproben
  7. Erläutern eines Bodenprofils und des Bodenaufbaus
  8. Durchf√ľhren von Bodenbearbeitungsma√ünahmen

Ebenfalls einbezogen werden die Thematiken Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Natur- und Umweltschutz, rationelle Energie- und Materialverwendung sowie die Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit und Produktion.

Schriftliche Pr√ľfung: In der schriftlichen Pr√ľfung musst Du im Zeitraum von 90 Minuten Aufgaben aus folgenden Bereichen bearbeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  2. Berufsbildung
  3. Natur- und Umweltschutz; rationelle Energie- und Materialverwendung
  4. Bearbeiten und Pflegen des Bodens; Erhalten einer nachhaltigen Bodenfruchtbarkeit
  5. Qualitätsorientiertes und umweltschonendes Pflanzen, Pflegen und Nutzen von Reben
  6. Qualitätsorientiertes und umweltschonendes Bereiten von Wein

Abschlusspr√ľfung

Die abschlie√üende Pr√ľfung besteht ebenfalls aus einer praktischen und einer schriftlichen Pr√ľfung. Die Inhalte werden von der Verordnung √ľber die Berufsausbildung zum Winzer/zur Winzerin (WinzerAusbV) bestimmt.

Praktische Abschlusspr√ľfung

In der praktischen Pr√ľfung sollst Du nachweisen, dass Du betriebliche Zusammenh√§nge verstehst und die erworbenen F√§higkeiten und Kenntnisse praxisbezogen anwenden und √ľbertragen kannst.
In insgesamt höchstens 7 Stunden musst Du je eine Aufgabe aus den Bereichen Traubenproduktion, Kellerwirtschaft und Vermarktung betrieblicher Erzeugnisse bearbeiten und erläutern.

Wie auch bei der Zwischenpr√ľfung sind Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Natur- und Umweltschutz, rationelle Energie- und Materialverwendung sowie die Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit und Produktion einzubeziehen.

Folgende Aufgaben kommen f√ľr die praktische Pr√ľfung in Frage:

  1. in der Traubenproduktion:
    1. Bearbeiten und Pflegen des Bodens,
    2. qualitätsorientiertes und umweltschonendes Pflanzen, Pflegen und Nutzen von Reben;
  2. in der Kellerwirtschaft:
    1. Durchf√ľhren oenologischer Verfahren,
    2. Behandeln und Ausbauen von Wein,
    3. Durchf√ľhren von Ma√ünahmen der Qualit√§tssicherung,
    4. Abf√ľllen von Wein;
  3. in der Vermarktung betrieblicher Erzeugnisse:
    1. Ausstatten und Verpacken,
    2. sensorisches Bewerten von Wein,
    3. Beraten von Kunden und verkaufsförderndes Präsentieren von Waren.
Schriftliche Abschlusspr√ľfung

Die schriftliche Pr√ľfung wird in den F√§chern Traubenproduktion, Kellerwirtschaft sowie Wirtschafts- und Sozialkunde durchgef√ľhrt. Dabei kommen Fragen und Aufgaben aus folgenden Gebieten in Betracht:

  1. im Pr√ľfungsfach Traubenproduktion:
    1. Bearbeiten und Pflegen des Bodens, Pflegen und Nutzen von Reben, Ermitteln und Bewerten von Leistungen und Kosten unter Einbeziehung von Natur- und Umweltschutz, rationelle Energie- und Materialverwendung sowie von Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit und Produktion;
  2. im Pr√ľfungsfach Kellerwirtschaft:
    1. oenologische Verfahren, qualitätsorientiertes und umweltschonendes Bereiten von Wein, Grundlagen des Herstellens sonstiger Erzeugnisse aus Trauben und Wein, Ermitteln und Bewerten von Leistungen und Kosten unter Einbeziehung von rationeller Energie- und Materialverwendung sowie von Techniken und Organisation der betrieblichen Arbeit und Produktion;
  3. im Pr√ľfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:
    1. allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt.

Winzer: Gehalt während der Ausbildung

Dein genaues Gehalt wird in Deinem Ausbildungsvertrag festgehalten und f√§llt individuell unterschiedlich aus. Der 2020 eingef√ľhrte Mindestlohn sichert Dir zum Ausbildungsbeginn aber einen Mindestlohn von 620 ‚ā¨ brutto. Da Du im Laufe Deiner Ausbildung zum:r Winzer:in auch mehr Verantwortung √ľbernimmst, steigt auch Dein Gehalt entsprechend an. Grob kannst Du w√§hrend der Ausbildung folgendes Gehalt erwarten:

  • im 1. Ausbildungsjahr: ca. 700 ‚ā¨ brutto
  • im 2. Ausbildungsjahr: ca. 800 ‚ā¨ brutto
  • im 3. Ausbildungsjahr: ca. 850 ‚ā¨ brutto

Winzer: Gehalt nach der Ausbildung

Im Berufsleben richtet sich Dein Gehalt als Winzer:in nach unterschiedlichen Faktoren. So wirken sich die Branche, der Arbeitsort und Deine Berufserfahrung auf das Gehalt aus. Einige Betriebe sind tariflich gebunden. Dann gilt f√ľr Dich der Tarifvertrag f√ľr die Land- und Forstwirtschaft. Grunds√§tzlich kannst Du mit einem Einstiegsgehalt von ca. 2000 ‚ā¨ brutto rechnen.

Gehaltsunterschiede entstehen nicht nur aufgrund einer Tarifbindung oder der Wirtschaftlichkeit Deines Betriebs. Auch der Wohnort wirkt sich auf das Gehalt aus. Durchschnittlich verdient ein:e Winzer:in in Deutschland 2510 ‚ā¨ brutto.

Gehalt Winzer: Tarifvertrag Land- und Forstwirtschaft (seit 01.10.2022)

Die meisten Betriebe orientieren sich bei der Verg√ľtung am Tarifvertrag der Land- und Forstwirtschaft. Dein genaues Gehalt als Winzer:in richtet sich nach deiner tariflichen Verg√ľtungsgruppe.

Nach der Ausbildung wirst Du als ausgelernte:r Winzer:in vermutlich in die unterste Gruppe f√ľr Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung eingeordnet. Das entspricht der Lohngruppe 3 (Ecklohn). √úbernimmst Du mehr Aufgaben, kannst Du in der Lohngruppe aufsteigen. Als Winzermeister wirst Du in die Lohngruppe 5 einsortiert, die Dir ein deutlich h√∂heres Gehalt einbringt.

Gehaltsgruppe Lohn ab 01.10.2022
1 2237,82 ‚ā¨
2 2517,54 ‚ā¨
3 (Eckgehalt) 2797,27 ‚ā¨
4 3216,87 ‚ā¨
5 freie Vereinbarung

Quelle: Landwirtschaftskammer NRW. Lohn-und Gehaltstarifvertrag vom 01. Oktober 2022 f√ľr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Land-und Forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Abgerufen am 21. Juni 2023, von https://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/pdf/fa-lohntarifvertrag.pdf

Gehalt in den Bundesländern

Trotz des geltenden Tarifvertrages f√ľr Land- und Forstwirtschaft kann es zu regionalen Unterschieden kommen. F√ľr gew√∂hnlich verdienst Du auch heute im Osten noch weniger als im Westen. Durchschnittlich verdient ein:e Winzer:in in Deutschland 3517 ‚ā¨ brutto. Am h√∂chsten ist der Verdienst in Baden-W√ľrttemberg, am wenigsten verdienst Du durchschnittlich in Mecklenburg-Vorpommern. Die Unterschiede zwischen den meisten Bundesl√§ndern sind aber eher gering.

Grafik: Durchschnittliches Gehalt als Winzer in den Bundesländern in Deutschland

Quelle: GEHALT.de. (2023). https://www.gehalt.de/beruf/winzer

Wie kann ich mich als Winzer weiterbilden?

Als Winzer:in hast Du mehrere Möglichkeiten, Dich weiterzubilden. Möchtest Du Dein Wissen aktuell halten, ist eine Anpassungsfortbildung gut geeignet. Geht es Dir darum, Karriere zu machen und mehr Geld zu verdienen, empfehlen sich ein eine Aufstiegsfortbildung oder ein Studium.

Anpassungsfortbildung

Anpassungsfortbildungen sorgen daf√ľr, dass Du √ľber aktuelle Entwicklungen bestens informiert bist. So lernst Du zum Beispiel Ver√§nderungen in den Bereichen Weinbau, Pflanzenschutz oder Weinseminare kennen. Diese Fortbildungen helfen dabei, bei aktuellen Trends stets informiert zu sein.

Aufstiegsfortbildung

Mit einer Aufstiegsfortbildung kannst Du die Karriereleiter nach oben klettern. Typische Aufstiegsfortbildungen nach der Ausbildung zum:r Winzer:in sind:

  • Winzermeister
  • Weink√ľfermeister
  • Techniker ‚Äď Weinbau und Kellerwirtschaft

Studium

Sofern Du √ľber das (Fach-)Abitur verf√ľgst, kannst Du Deiner Ausbildung auch ein Studium anschlie√üen. Dann kannst Du beispielsweise in der forstwirtschaftlichen Beratung oder im Management der Land- und Forstwirtschaft arbeiten.

Passende Studiengänge sind zum Beispiel:

  • Weinbau und √Ėnologie
  • International Wine Business
  • Wein-Technologie-Management
  • Weinmarketing und Management

Fazit: Warum sollte ich Winzer werden?

Wer sich f√ľr Wein interessiert, gerne in der Natur arbeitet und sich vor chemischen und mathematischen Themen nicht scheut, ist in der Ausbildung zum:r Winzer:in wom√∂glich richtig! Der Beruf des Winzers besteht aus sehr vielf√§ltigen Aufgaben rund um die Themen Weinanbau, Wirtschaft und Marketing. Der Beruf geh√∂rt zwar nicht zu den am besten bezahltesten, durch eine Weiterbildung zum Meister oder ein Studium l√§sst sich Dein Gehalt aber erheblich ausbessern.

Häufige Fragen

Ein Winzer ist f√ľr alle Schritte vom Weinanbau bis zum Verkauf zust√§ndig. Die Pflege der Rebst√∂cke geh√∂rt dabei ebenso zu den Aufgaben wie die Kontrolle der Herstellung, die F√ľllung in Flaschen und das Vermarkten.
Winzer darf sich nennen, wer die 3-j√§hrige Ausbildung zum Winzer erfolgreich abgeschlossen hat. Auch durch ein Studium im Fach Weinbau und √Ėnologie kann man die Berufsbezeichnung Winzer erlangen.
In Deutschland gibt es etwa 11.000 Weinbau-Betriebe. Als Winzer arbeiten in Deutschland etwa 17.000 Menschen.
F√ľr die Ausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss empfehlenswert. Doch auch mit einem Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss kann die Ausbildung absolviert werden. F√ľr ein Studium braucht es das (Fach-)Abitur.
Um Winzer zu werden, muss man eine Ausbildung zum Winzer absolvieren. Diese dauert 3 Jahre und läuft dual ab.