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Maler und Lackierer: Ausbildung, Voraussetzung & Gehalt

  • Autor: Laura Lindemann
  • Aktualisiert: 19.06.2024
  • Lesedauer: 12 Minuten
Maler und Lackierer: Steckbrief – Ausbildung, Voraussetzung & Gehalt

Factsheet

Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Ausbildungsart: Duale Ausbildung
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Einstiegsgehalt: ca. 2.600 €
Arbeitsorte: Maler- und Lackierer-Werkstätten, Wohnungsbauunternehmen, Restaurierungsbetriebe…
Arbeitszeiten: werktags

Was macht man als Maler und Lackierer?

Bist Du kreativ, handwerklich geschickt und interessierst Dich für Farben und Gestaltung? Dann könnte der Beruf des Malers und Lackierers genau das Richtige für Dich sein! Als Maler und Lackierer beziehungsweise Malerin und Lackiererin bist du der Experte für Oberflächenbeschichtungen und sorgst dafür, dass Gebäude und Gegenstände nicht nur gut aussehen, sondern auch gut geschützt sind. Deine Arbeit ist abwechslungsreich und bietet Dir die Möglichkeit, in verschiedenen Fachrichtungen zu arbeiten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten sind.

Gestaltung und Instandhaltung

Gestaltung und Instandhaltung ist die vielseitigste Fachrichtung, bei der Du sowohl innen als auch außen arbeitest. Typische Aufgaben sind:

  • Anstricharbeiten: Du trägst Farben, Lacke und Lasuren auf Wände, Decken, Fassaden, Türen und Fenster auf.
  • Tapezierarbeiten: Du bringst Tapeten und Wandbeläge an und entfernst alte Tapeten.
  • Dekorative Techniken: Du wendest Techniken wie Marmorieren, Lasieren, Schablonieren und Vergolden an, um kreative Effekte zu erzielen.
  • Renovierungsarbeiten: Du sanierst und restaurierst alte Anstriche und Oberflächen.
  • Schutzanstriche: Du schützt Oberflächen vor Witterung, Korrosion und Schädlingen.

Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik

Diese Fachrichtung fokussiert sich neben klassischen Malerarbeiten insbesondere auf Aufgaben aus dem Bereich der Energieeinsparung.

  • Wärmedämmung: Du bringst Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) an, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern.
  • Energieeffiziente Materialien: Du setzt moderne Materialien und Techniken ein, die zur Energieeinsparung beitragen.
  • Gestaltung: Du kombinierst energieeffiziente Maßnahmen mit ästhetischen Gestaltungselementen.

Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Wie der Name schon sagt, spezialisierst Du Dich auf die Restaurierung und Konservierung von historischen Gebäuden und Kunstwerken.

  • Restaurierungsarbeiten: Du restaurierst historische Anstriche, Stuckarbeiten und Wandmalereien.
  • Konservierung: Du wendest konservatorische Techniken an, um den Zustand von Kunstwerken und historischen Oberflächen zu erhalten.
  • Dokumentation: Du dokumentierst die Restaurierungsarbeiten und den Erhaltungszustand.
  • Rekonstruktion: Du rekonstruierst historische Farben und Materialien anhand von Forschungsergebnissen.

Bauten- und Korrosionsschutz

Hier bist Du viel draußen beschäftigt und kümmerst Dich insbesondere um den Schutz von Bauwerken und Anlagen vor Umwelteinflüssen und Korrosion.

  • Korrosionsschutz: Du trägst Schutzanstriche und Beschichtungen auf Metall- und Stahlkonstruktionen wie Brücken, Industrieanlagen und Pipelines auf.
  • Betonschutz: Du sanierst und beschichtest Betonflächen, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen.
  • Strahltechniken: Du setzt Strahltechniken wie Sandstrahlen ein, um Oberflächen von Rost und alten Anstrichen zu befreien.
  • Spezialbeschichtungen: Du wendest spezielle Beschichtungen wie Flammschutzanstriche und chemikalienresistente Beschichtungen an.

Ausbautechnik und Oberflächengestaltung

Du spezialisierst Dich auf die Gestaltung und Renovierung von Innenräumen und Oberflächen.

  • Innenausbau: Du führst verschiedene Ausbauarbeiten im Innenbereich von Gebäuden durch.
  • Oberflächengestaltung: Du gestaltest Oberflächen mit speziellen Techniken und Materialien.
  • Putzarbeiten: Du trägst verschiedene Putzarten auf Innen- und Außenwände auf.
  • Dekorative Gestaltung: Du wendest dekorative Techniken und Materialien zur Gestaltung von Innenräumen an.

Wo kann ich als Maler und Lackierer arbeiten?

Als Malerin und Lackiererin hast du vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Branchen und Bereichen. Hier sind einige Orte und Branchen, in denen Du arbeiten kannst:

  • Bauunternehmen
  • Malerbetriebe und Fachbetriebe für Lackierung
  • Industrie und Handwerk
  • Öffentlicher Dienst und Denkmalpflege
  • Einzelhandel und Verkaufsflächen
  • Selbstständigkeit
  • Spezialgebiete und Nischenmärkte (z.B. Theater und Film, Schiffbau)

Ausbildung zum Maler und Lackierer

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer findet dual statt. Während einer Ausbildungsdauer von 3 Jahren wirst Du parallel in Deinem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule ausgebildet. In der Schule wird Dir vor allem das theoretische Wissen beigebracht, das Du im Unternehmen in die Praxis umsetzen kannst.

Als Nachweis über Deine Tätigkeiten und Aufgaben musst Du ein schriftliches Berichtsheft führen, das von Deiner Lehrkraft überprüft wird.

Damit Du Dich staatlich anerkannter Maler und Lackierer beziehungsweise Malerin und Lackiererin nennen darfst, musst Du eine Gesellenprüfung ablegen. Den ersten Teil der Prüfung absolvierst Du schon während des zweiten Ausbildungsjahres. Am Ende folgt dann der zweite Teil der Prüfung.

Welche Voraussetzung muss ich für die Maler-Ausbildung erfüllen?

  • Kein Mindestschulabschluss
  • Gute Noten in Mathematik, Chemie und Technik
  • Handwerkliches Geschick
  • Gestalterische Fähigkeiten
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Sorgfalt & Genauigkeit

Grundsätzlich kannst Du mit jedem Schulabschluss Malerin und Lackiererin werden. Die Praxis zeigt, dass die meisten der Auszubildenden den Hauptschulabschluss haben. Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind gute Noten in Mathe, Chemie und Technik von Vorteil. Wichtiger sind Deine persönlichen Stärken: Als Malerin und Lackiererin sind handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten gefragt. Außerdem musst Du sorgfältig arbeiten können, damit Deine Kunden zufrieden sind. Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, also solltest Du entsprechend fit sein.

Wie läuft die Ausbildung zum Maler und Lackierer ab?

Die duale Ausbildung kennzeichnet sich durch den stetigen Wechsel aus Theorie und Praxis. Unter der Woche arbeitest Du in Deinem Ausbildungsbetrieb. An einzelnen Tagen oder im Blockunterricht besuchst Du die Berufsschule.

Abhängig von Deinem Ausbildungsunternehmen kannst Du Dich in folgenden Fachrichtungen spezialisieren:

  1. Gestaltung und Instandhaltung
  2. Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik
  3. Kirchenmalerei und Denkmalpflege
  4. Bauten- und Korrosionsschutz
  5. Ausbautechnik und Oberflächengestaltung

Weitere Infos zum Ablauf, den Ausbildungsinhalten und den Prüfungen findest Du in der Maler- und Lackiererausbildungsverordnung (MalerLackAusbV).

Theorieunterricht

Neben allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Sozialkunde befasst Du Dich vor allem mit fachrichtungsübergreifenden Fächern und berufsprofilgebenden Inhalten in Deiner gewählten Fachrichtung. Relevante fachrichtungsübergreifende Inhalte sind beispielsweise:

  • Gestalten von kundenorientierten Arbeitsprozessen
  • Planen, Vorbereiten und Organisieren von Arbeitsaufgaben
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsplätzen
  • Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und Anlagen
  • Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen sowie Bearbeiten von Bauteilen
  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen
  • Herstellen, Verarbeiten, Beschichten, Bekleiden, Gestalten und Instandhalten von Oberflächen
  • Durchführen von Putz-, Dämm- und Trockenbauarbeiten

Abhängig von Deiner Fachrichtung lernst Du beispielsweise auch:

  • Gestalten von Oberflächen mit Mustern, mit durch Werkzeuge oder Geräte hergestellten Strukturen (Werkzeugstrukturen) und Beschichtungsstoffen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen an Außenflächen durch Erstellen von Wärmedämm-Verbundsystemen
  • Ausführen von historischen und gestalterischen Arbeitstechniken
  • Durchführen von Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen von Bauwerken und Bauteilen aus Beton
  • Montieren und Gestalten von Systemelementen und Fertigteilen, einschließlich Unterkonstruktionen

Praxis

Im Ausbildungsbetrieb lernst Du den Praxisalltag kennen. Du wirst direkt integriert und bekommst Aufgaben, die Du mit der Zeit immer selbstständiger durchführst. Beispielsweise lernst Du, wie Du mit benötigten Werkzeugen, Anlagen und Geräten umgehst. Dir wird auch beigebracht, wie Du mit unterschiedlichen Untergründen umgehst.

Gesellenprüfung

Die Gesellenprüfung besteht aus zwei Teilen, die Du zu unterschiedlichen Zeitpunkten absolvierst. Teil 1 findet schon am Ende des 4. Ausbildungshalbjahres statt, den 2. Teil absolvierst Du am Ende der Maler-Ausbildung.

Prüfung Teil 1

Im 1. Teil der Prüfung geht es um Deine Fachkenntnisse aus den ersten beiden Ausbildungsjahren. Sie findet im Prüfungsbereich „Herstellen von Oberflächen und Durchführen von Instandsetzungsmaßnahmen“ statt.

Du musst ein Produkt erstellen und die Anfertigung fachgerecht dokumentieren. Dafür hast Du insgesamt 14 Stunden Zeit. Basierend darauf wird mit Dir ein auftragsbezogenes Fachgespräch geführt, das maximal 10 Minuten dauert. Zum Abschluss musst Du noch schriftliche Aufgaben bearbeiten, für die Du 90 Minuten Zeit hast.

Dabei sollst Du unter anderem nachweisen, dass Du in der Lage bist,

  1. Aufträge zu erfassen sowie Arbeitsabläufe unter Beachtung technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Vorgaben zu planen,
  2. Arbeitsschritte für die Ausführung des Kundenauftrages zu planen,
  3. Farb- und Materialpläne zu erstellen,
  4. Untergründe zu prüfen und vorzubereiten,
  5. Vorgehensweisen zur Vorbereitung, Herstellung und Instandsetzung von Untergründen und Oberflächen zu unterscheiden,
  6. Werkstoffe, insbesondere Beschichtungsstoffe, und Hilfsstoffe sowie Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen sowohl unter ökologischen, ökonomischen als auch gestaltungstechnischen Gesichtspunkten zu unterscheiden und auszuwählen,
  7. Oberflächen nach Farb- und Materialplänen durch mindestens zwei sach- und fachgerechte Beschichtungstechniken herzustellen.
Prüfung Teil 2

Der 2. Teil der Gesellenprüfung findet innerhalb Deiner gewählten Fachrichtung statt. Grundsätzlich besteht die Prüfung aus mehreren schriftlichen Klausuren und einer praktischen Prüfung, bei der Du einen fiktiven Kundenauftrag bearbeiten musst.

Maler und Lackierer: Gehalt während der Ausbildung

Mit Deinem Gehalt kannst Du während Deiner Ausbildung zum Maler und Lackierer leider noch keine großen Sprünge machen. Wie viel Gehalt Du bekommst, ist von zahlreichen Einflussfaktoren abhängig. Dazu gehören zum Beispiel die Branche, der Arbeitsort sowie die Unternehmensgröße. Im Maler- und Lackiererhandwerk sind Tarifverträge üblich.

Zum 01. August 2024 werden die Ausbildungsvergütungen angehoben. Als Azubi kannst Du nun mit folgendem Gehalt rechnen:

  • Im 1. Ausbildungsjahr: 800 Euro brutto
  • Im 2. Ausbildungsjahr: 885 Euro brutto
  • Im 3. Ausbildungsjahr: 1.050 Euro brutto

Maler und Lackierer: Gehalt nach der Ausbildung

Als Malerin und Lackiererin wirst Du in den meisten Fällen nach dem Tarifvertrag im Maler- und Lackiererhandwerk bezahlt.

Der Mindestlohn als Geselle beträgt derzeit 15 Euro pro Stunde. Bei einer üblichen 40-Stunden-Woche verdienst Du also mindestens 2.600 Euro brutto pro Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung oder bei einer Beförderung kann Dein Gehalt als Maler und Lackierer erheblich ansteigen.

Aber: Nicht alle Unternehmen sind an den Tarifvertrag gebunden. Es kann also auch sein, dass Du Dein Gehalt selbstständig verhandeln musst und höchstwahrscheinlich etwas weniger verdienst, als im Tarifvertrag vorgesehen ist.

Gehaltsunterschiede in den Bundesländern

In vielen Betrieben wirst Du nach einem bundesweiten Tarif bezahlt. Aktuell gibt es hier noch die Unterscheidung zwischen den alten und den neuen Bundesländern, die sich auch in der Grafik abbildet. Mit der nächsten Tarifrunde sollen die Gehälter dann in allen Bundesländern einheitlich sein.

Im Durchschnitt verdienst Du als Maler und Lackierer in Deutschland 2.960 Euro brutto im Monat. Derzeit wirst Du durchschnittlich in Baden-Württemberg am besten bezahlt, während Du als Malerin und Lackiererin in Brandenburg am wenigsten verdienst.

Grafik: Durchschnittliches Gehalt als Maler und Lackierer in den Bundesländern in Deutschland.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit. (2022). Entgeltatlas. Entgelt für den Beruf: Maler/in und Lackierer/in. https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/15531

Wie kann ich mich als Maler und Lackierer weiterbilden?

Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten von Weiterbildungen: Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen. Auch ein Studium ist eine Form der Weiterbildung. Wenn Du als Maler und Lackierer Karriere machen oder einen eigenen Betrieb eröffnen willst, solltest Du diese in Erwägung ziehen. 

Anpassungsfortbildung

Mit einer Anpassungsfortbildung hältst Du Dein berufliches Fachwissen aktuell und passt es an neue Entwicklungen an. Indem Du in regelmäßigen Abständen Seminare besuchst, bleibst Du über Veränderungen in Bereichen wie beispielsweise Malerei-, Lackiererei und Beschichtung, Trockenbau, Raumgestaltung oder Dämmung informiert.

Aufstiegsfortbildung

Wenn Du beruflich aufsteigen und eine Führungsposition übernehmen willst, musst Du eine sogenannte Aufstiegsweiterbildung machen. Wenn Du Dich selbstständig machen willst, ist ein Meisterbrief Pflicht. Im Malerei-Bereich hast Du je nach Fachrichtung eine große Auswahl, darunter beispielsweise:

  • Maler- und Lackierermeister
  • Techniker – Farb- und Lacktechnik
  • Techniker – Baudenkmalpflege / Altbauerneuerung
  • Stuckateurmeister
  • Ausbilder
  • Betriebsmanager – Farbtechnik

Studium 

Auch ein Studium eröffnet Dir zusätzliche Berufs- und Karrierechancen. Du kannst Dein Fachwissen weiter vertiefen oder Dich für weitere Aufgabenbereiche qualifizieren. Passende Studienfächer sind beispielsweise:

Fazit: Warum soll ich Maler und Lackierer werden?

Der Beruf des Malers und Lackierers bietet Dir eine erfüllende Kombination aus Kreativität, handwerklichem Geschick und technischer Expertise. Du kannst Deine künstlerischen Fähigkeiten einsetzen, um Räume und Fassaden ästhetisch ansprechend zu gestalten, während Du gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und Schutz von Bauwerken und Gegenständen leistest.

Die Vielfalt an Fachrichtungen ermöglicht es Dir, Deine beruflichen Interessen und Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln, sei es in der Gestaltung und Instandhaltung, der Denkmalpflege, der Energieeffizienz oder im Korrosionsschutz. Darüber hinaus eröffnen Dir zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten in Bauunternehmen, spezialisierten Fachbetrieben, der Industrie, dem öffentlichen Dienst oder sogar in der Selbstständigkeit eine sichere und abwechslungsreiche Karriere. Wenn Du gerne kreativ arbeitest, praktische Lösungen findest und Freude daran hast, sichtbare Ergebnisse zu erzielen, ist der Beruf des Malers und Lackierers eine hervorragende Wahl für Dich.

Häufige Fragen

Als Maler und Lackierer übernimmst Du verschiedene Aufgaben rund um die Gestaltung und den Schutz von Oberflächen. Dazu gehören das Streichen von Wänden und Fassaden, das Anbringen von Tapeten, die Anwendung dekorativer Techniken sowie die Restaurierung und Konservierung von historischen Gebäuden und Kunstwerken. In spezialisierten Fachrichtungen kümmerst Du Dich um Energieeffizienzmaßnahmen, den Korrosionsschutz von Bauwerken oder die Gestaltung von Innenräumen und Fassaden. Dein Beruf ist kreativ und handwerklich anspruchsvoll, und Du trägst maßgeblich zur Verschönerung und Werterhaltung von Bauwerken und Gegenständen bei.
Das Gehalt eines Malers und Lackierers variiert je nach Region, Berufserfahrung und Spezialisierung. Im Durchschnitt verdienst Du als Geselle in Deutschland rund 2.960 Euro brutto. Mit zunehmender Erfahrung und Qualifikation kann das Gehalt weiter ansteigen. In leitenden Positionen oder mit eigener Firma sind auch höhere Einkommen möglich.
Der Verdienst als Maler und Lackierer ist vergleichbar mit anderen handwerklichen Berufen. Das Ausbildungsgehalt und auch das Einstiegsgehalt sind eher gering, doch mit zunehmender Berufserfahrung und Spezialisierung steigen die Verdienstmöglichkeiten. Besonders in spezialisierten Bereichen wie Denkmalpflege oder Korrosionsschutz können Maler und Lackierer überdurchschnittlich verdienen. Zudem bietet der Beruf vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten, die zu einem höheren Einkommen führen können.